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Interview mit Patricia Leventis

von Julia Frischknecht

Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Für mein erstes Geld bin ich als Kantischülerin jeweils von Zürich nach Biel zu Brainstore gepilgert, um neue Produkte zu testen.

Welches war Ihr erster Arbeitgeber, und warum haben Sie sich für ihn entschieden?

Mein erster richtiger Arbeitgeber war die Allianz. Da ich als Werkstudentin für das Unternehmen tätig gewesen war, hatte ich das Glück, mir nach dem Studium selbst eine feste Stelle schaffen zu dürfen. Ich entschied mich vor allem wegen meiner Führungskraft, aber auch wegen des Vertrauens, das mir das Unternehmen schenkte, und des unternehmerischen Schaffens, das sie mir ermöglichten, nicht extern zu gehen.

Welche Firma, ausser Ihrer eigenen, hat für Sie die grösste Strahlkraft, das beste Image – und warum?

Den Ansatz, den Howard Schultz mit Starbucks verfolgte, finde ich aus Employer-Branding-Perspektive spannend. In der Schweiz finde ich kleine Firmen wie VIU oder Vicafé cool, die mit ihrem Produkt tatsächlich ein Lebensgefühl – aber auch ein Stückchen ihrer Erfolgsgeschichte – verkaufen.

Wie kann sich ein Arbeitgeber im digitalen Zeitalter im Wettbewerb um Fachkräfte abheben?

Indem er sich die Vorteile des Digitalen zu Nutze macht und authentisches, datenbasiertes Arbeitgebermarketing betreibt.

Welches sind Arbeitgeberwerte, die immer bestehen und wichtig bleiben werden?

Zwar ist dies kein Wert, jedoch ist das Führungsverhalten (der direkten Führungskraft) meines Erachtens bombastisch wichtig.

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