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Hightech Holzbau von Gossau in die Welt

von Julia Frischknecht

Die Holzbaufirma Blumer Lehmann aus Gossau, deren Verwaltungsrat Katharina Lehmann präsidiert, ist für ihre Freiform-Holzbauten über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Vorzeigeprojekte in Südkorea und Norwegen haben die Firma zum Hidden Champion der Holzbau-Branche gemacht.

Als ihr Vater Leonhard Lehmann 1996 aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste, war Katharina Lehmann gerade einmal 24 Jahre alt und studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen (HSG). Noch während ihres Studiums übernahm Katharina Lehman die Leitung des Betriebs – und dies, obwohl ein Einstieg ins elterliche Geschäft damals nicht gerade zu ihren Lebensplänen gehörte.

Den in einer Notsituation gefassten Entschluss hat die heutige Verwaltungsratspräsidentin von Blumer Lehmann bis heute nie bereut. Die Firma hat sich zum Hidden Champion entwickelt. Die spektakulären Freiform-Projekte, wie das 2011 fertig gestellte Kilden Performing Arts Centre im norwegischen Kristiansand oder die Bürogebäude von Tamedia in Zürich und Omega in Biel, die Blumer Lehmann zusammen mit dem japanischen Stararchitekten Shigeru Ban erstellt hat, sorgen verständlicherweise für Aufsehen. Die Chefin selber sieht in den Werken die Widerspiegelung des Zeitgeists, der eben nach schnell realisier- und veränderbaren Baulösungen verlange.

Die Faszination für den einheimischen Werk- und Baustoff Holz präge das Handeln der rund 300 Mitarbeitenden der Lehmann-Gruppe zu der auch die Firmen Lehmann Holzwerk und Blumer Lehmann Silobau gehören. Ansässig sind alle drei Firmen in Gossau SG. Am diesjährigen Personaltag spricht Katharina Lehmann über den Brückenschlag zwischen Tradition und Innovation und darüber, wie sich Blumer-Lehmann als Arbeitgeber attraktiv und fit hält.

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