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Interview mit Katharina Lehmann

von Julia Frischknecht

Ihr Vortrag trägt den Titel: Wie Blumer-Lehmann sich als Arbeitgeber attraktiv und fit hält. Wie tun Sie das?

Wir haben leider kein Geheimrezept! Aber sicherlich gehören herausfordernde Arbeitsinhalte genauso dazu wie eine attraktive Arbeitsumgebung.

Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Während meiner Kindheit wohnten im obersten Stockwerk unseres Hauses jeweils Lernende. Diese sassen beim Abendessen bei uns am Tisch. Mein erstes Geld (konkret 5 Rappen pro Abendessen) habe ich verdient, wenn ich während des Essens still war und nichts sagte.

Welche Firma, ausser Ihrer eigenen, hat für Sie die grösste Strahlkraft, das beste Image – und warum?

Ich bin immer wieder fasziniert, wie kleine und grosse Firmen es verstehen, die besten Leute anzuziehen und auch zu behalten. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Um konkret zu werden: Zum Beispiel das Hotel Hof Weissbad oder auch Stadler Rail beobachte ich mit grosser Bewunderung. Und natürlich fasziniert mich auch, wie gewisse Startups in kürzester Zeit wachsen können.

Wie kann sich ein Arbeitgeber im digitalen Zeitalter im Wettbewerb um Fachkräfte abheben?

Die Grenzen zwischen Marketing, Kommunikation und Employer-Branding verwischen sich, und jeder einzelne Mitarbeiter ist ein Kommunikator für die Attraktivität eines Arbeitgebers. Die Herausforderung bleibt deshalb: zur bestehenden Mannschaft Sorge zu tragen und damit – zusätzlich mit neuen Instrumenten – weitere Talente anzuziehen. Auch im digitalen Zeitalter bleiben sinnhafte, nachhaltige und herausfordernde Tätigkeiten für jeden einzelnen Arbeitnehmenden wichtig. Deshalb muss sich ein Arbeitgeber auch darüber und über das Arbeitsumfeld Gedanken machen.

Welches sind Arbeitgeberwerte, die immer bestehen und wichtig bleiben werden?

Ein vertrauens- und respektvoller Umgang untereinander, Offenheit und Transparenz sind sicherlich Faktoren, die heute und auch in Zukunft wichtig sind.

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