News

New Work wird zum neuen «Normal»

von Julia Frischknecht

Während des Lockdowns wurden viele Arbeitnehmenden ins Home-Office beordert. Überall wurde remote gearbeitet: im Büro zuhause, im Esszimmer und sogar im Bett erproben die Menschen neue Arbeitsformen – und das funktionierte erstaunlich gut. Eine aktuelle Studie von Insead zeigt: 40 Prozent der Menschen finden, dass sie durch die verordnete Corona-Collaboration produktiver arbeiten als zuvor. Daraus müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Durch die Krise haben Arbeitnehmende bereichsübergreifend an einem Strang gezogen. Die Achtsamkeit ist gestiegen, die Flexibilität wurde erhöht und die Qualität der Zusammenarbeit war im gleichen Rahmen wie vor der Krise. Der Schritt zum agilen und digitalen Arbeiten hat sehr gut funktioniert.

Nach dem Lockdown soll nun an einigen Punkten gearbeitet werden. Zum Beispiel soll der Ausbau agiler Kompetenzen und neuer Modelle der Zusammenarbeit beschleunigt werden. Das heisst, man handelt zielorientiert und situationsgerecht auf Sicht. Die höhere Flexibilität, funktionsübergreifendes und transparentes Arbeiten helfen mit unvorhersehbaren Situationen besser umgehen zu können.

Die Akzeptanz für digitale Tools ist rasant gestiegen. Diverse Tools helfen, die Arbeit effizienter zu gestalten. Das HR kann von Online-Assessments, Video-Bewerbungsgesprächen, virtuellen Lernen und Coaching profitieren. Videoconference-Systeme eignen sich besonders gut, um den Recruiting Prozess auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten. Im Video-Interview sitzen sich Recruiting-Teams einem Bewerber zwar nicht direkt gegenüber, sie erhalten aber trotzdem einen lebensnahen Eindruck, die der Bewerber tickt. Zudem können Lern-Apps für die Personalentwicklung eingesetzt werden. Sie geben Mitarbeitenden die Möglichkeit, immer dann zu lernen, wenn sie gerade Zeit haben. Arbeitnehmer können spielerisch ein Quizz lösen oder Webinare und Tutorials anschauen, um sich weiterzubilden.

Durch die Krise wurde der Digitalisierungsprozess beschleunigt. Die HR-Verantwortlichen sollen nun die Digitalisierung weiter vorantreiben und HR 4.0 oder New Work wird zum neuen «Normal».

Patronat
Logo FEP
Hauptsponsor
Logo BVS Bildungszentrum St.Gallen Logo Ostjob Hauptsponsor